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TAG 1 / 1. Juni 2016

Tag 2 / 2. Juni 2016

  • Workshop A1:

    Flucht und Migration

    im urbanen Kontext

    Ausrichter: UN Habitat, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik

    Menschen, die vor Katastrophen oder kriegerischen Konflikten flüchten suchen zunehmend Schutz in Städten, Flüchtlingscamps hingegen bilden eher eine Notlösung. Unter anderem verdeutlicht die syrische Flüchtlingskrise, dass Städte oftmals besser in der Lage sind, schnell und kreativ auf fluchtbedingte Zuwanderung zu reagieren als andere Regierungsebenen. Gleichzeitig stehen Städte unter immensem Druck, die notwendige Infrastruktur für die Integration von Flüchtlingen bereitzustellen. Während weitgehende Einigkeit herrscht über die wichtige Rolle von Städten als Ankunfts-, Transit- oder Zielorte von Migration, herrscht Unklarheit bezüglich adäquater Politikstrategien. Der Workshop diskutiert daher unter Heranziehung ‚guter Beispiele‘ die Rolle lokaler und städtischer Akteure beim Management von Migration und Flucht. Darüber hinaus werden die notwendigen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für ein gelungenes Migrations- und Fluchtmanagement auf lokaler Ebene benannt.

     

     

  • Workshop A3:

    Finanzierung von Städten
    Ausrichter: KfW Bankengruppe

    Mehr als fünfundsechzigtausend Milliarden

    US-Dollar – 65 Billionen US-Dollar! So hoch ist nach Angaben von UN-Habitat der globale Investitionsbedarf in Städten über die nächsten 15 Jahre. Über 4 Billionen pro Jahr, um notwendige Infrastruktur für die wachsende Bevölkerung der Städte zu schaffen. Business as usual ist jedoch nicht möglich, schon gar nicht wenn man bedenkt, dass Städte Haupttreiber und -opfer des Klimawandels sind. Um Städte klimaresistent und emissionsarm zu gestalten, werden daher geschätzte weitere 400 bis 1.100 Milliarden US-Dollar jährlich benötigt.

     

    Städte sind zentrale Akteure, die Nachhaltigkeitsagenda umzusetzen. Aber wie können diese in Schwellen- und Entwicklungsländern kurz- und langfristig Zugang zu Finanzierung erhalten? Im Workshop werden Konzepte und Lösungsmöglichkeiten diskutiert.

     

  • Workshop A5:

    Klimafreundliche

    und resiliente Städte

    Ausrichter: Local Governments for Sustainability (ICLEI), FIA Foundation

    In diesem Workshop werden lokale Regierungsvertreter erfolgreiche Beispiele vorstellen, wie grüne Mobilität in ihrer Stadt maßgeblich zur Umsetzung von Klimaschutzstrategien beitragen konnte. In der Podiumsdiskussion werden Möglichkeiten diskutiert, wie Städte die positiven Auswirkungen nachhaltiger Mobilität auf den Klimaschutz weiter ausbauen können. Die Diskussion berücksichtigt insbesondere auch die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für Mobilität.

  • Workshop A7:

    Intelligente Städte:

    IKT und smarte Planung

    Ausrichter: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Fraunhofer FOKUS

    Smart Cities sind nicht nur technisch vernetzt, sondern fördern auch Bürgerbeteiligung und Transparenz in Planungsprozessen. Sie öffnen Daten für die lokale Wirtschaftsentwicklung und kombinieren Daten aus unterschiedlichen Quellen für evidenz-basierte Entscheidungsfindung, um ihre Dienstleistungen und Infrastruktur zu verbessern. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologie sind Schlüsselelemente für nachhaltige Stadtentwicklung und somit zunehmend bedeutsam für die Umsetzung der New Urban Agenda. Der Workshop richtet sein Augenmerk auf die Chancen von IKT-basierten Anwendungen und Verfahren für die Stadtplanung und -entwicklung.

  • Workshop A9:

    Governance, Partizipation
    und Befähigung

    Ausrichter: DeLoG – Development Partners Network on Decentralisation and Local Governance

    Kommunen tragen eine große Verantwortung im Hinblick auf eine nachhaltige, inklusive Entwicklung. Eckpfeiler einer guten Stadtregierung sind eine aktive Bürgerschaft, Partizipation bei Planungen und Entscheidungen, effektive Dienstleistungen auf der Basis des Subsidiaritätsprinzips,

    Anti-Korruptions- und Verantwortungsmechanismen sowie eine zwischenstädtische Zusammenarbeit/Kooperation mit den Landkreisen.

     

    Insbesondere in rasch wachsenden städtischen Räumen müssen lokale Verwaltungen in der Lage sein, komplexe, verschiedenartige und lokalspezifische städtische Entwicklungen effektiv und vorausschauend zu planen und zu managen. Die facettenreichen und dynamischen städtischen Herausforderungen und Gelegenheiten machen es erforderlich, gemeinsam mit einer Vielfalt an relevanten Akteuren Lösungen zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Workshops stehen die Voraussetzungen für eine effiziente Verwaltung, Beteiligung und Inklusion sowie für die gemeinsame Erbringung von Dienstleistungen in Stadtgebieten.

  • Workshop A2:

    Innovative

    urbane Mobilität

    Ausrichter: Partnership for Sustainable Low Carbon Transport (SLoCat)

    Strategien für eine intelligente städtische Mobilität bilden die Basis, um innovative Systeme zu entwickeln, die eine bessere und sauberere städtische Mobilität ermöglichen. Es ist entscheidend und daher durch die relevanten Akteure einzufordern, solche Innovationsprozesse zu finanzieren. Der hier stattfindende Workshop befasst sich mit dem Thema „Netzwerke für eine innovative städtische Mobilität“. Er untersucht, wie Innovationen dazu beitragen können, verschiedenartige städtische Mobilitätskonzepte zu entwickeln und deren Umsetzung zu beschleunigen.

  • Workshop A4:

    Inklusive Städte: Armut,

    Ungleichheit und soziale Mobilität

    Ausrichter: Cities Alliance, Asian Coalition for Housing Rights

    In vielen Städten Lateinamerikas, Asiens und Afrikas, in denen 30–80% der städtischen Bevölkerung in informellen und illegalen Siedlungen leben, wird die Zukunft im Wesentlichen durch die Wirksamkeit sozialer Integration bestimmt. Obwohl die Bewohner informeller Siedlungen und Slums einen entscheidenden Beitrag zum städtischen Wirtschaftswachstum leisten, werden sie oft hinsichtlich städtischer Dienstleistungen und Infrastrukturen, sowie der persönlichen Sicherheit benachteiligt.

     

    Dieser Workshop präsentiert und diskutiert innovative Beispiele politischer und praktischer Ansätze, welche allen Bürgern räumliche, soziale und ökonomische Inklusion einräumen, indem das Recht auf Stadt für jeden angewandt wird: Zugang zu Land, Dienstleistungen, Möglichkeiten und urbaner Bürgerschaft.

    Drei Beispiele von Stadtverwaltungen, Nationalregierungen und Zivilgesellschaft werden hierzu vorgestellt. Darauf folgt abschließend eine Podiumsdiskussion.

     

     

  • Workshop A6:

    Metropolregionen: Die
    Verknüpfung von Stadt und Land

    Ausrichter: Food and Agriculture Organization of United Nations (FAO), International Fund for Agricultural Development (IFAD)

    Durch Ernährung und Landwirtschaft inklusive, nachhaltige Stadt-Landbeziehungen verwirklichen

     

    Im Zusammenhang mit der Agenda 2030 und der New Urban Agenda zeigt sich deutlich die Bedeutung ausgeglichener Stadt-Landbeziehungen sowie die Rolle der Landwirtschaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Gebietsübergreifende Ansätze für die Nahrungsversorgung, die sich auf die Stadt und die sie umgebenden ländlichen Regionen beziehen, sind zweifellos Teil der Lösung.

     

    Der Workshop soll Diskussionen dazu ermöglichen, wie Nahrung und Landwirtschaft die Beziehungen zwischen ländlichem Raum und Stadt stärken können. Konkret wird sich die Debatte um folgende Themen drehen:

     

    • Nachhaltige Stadtentwicklung hängt eng von einer nachhaltigen, inklusiven ländlichen Entwicklung ab und umgekehrt.
    • Ernährung ist ein wichtiger gemeinsamer Nenner, der Akteure und Akteurinnen aus verschiedenen Bereichen sowie von unterschiedlichen Ebenen zusammenbringen kann, um diverse Themen durch eine „gemeinsame Linse“ zu betrachten (inclusive governance).
    • Ernährung und Landwirtschaft sind als Schlüsselelemente in die städtische und territoriale Planung einzubeziehen.
    • Nahrungsversorgungssysteme bieten sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum bedeutende Chancen für das Unternehmertum.

     

     

  • Workshop A8:

    Mit Frauen gestalten.

    Gemeinsam für sichere und nachhaltige Städte

    Ausrichter: Huairou Commission, Women In Cities International (WICI)

    Der Workshop  wird bewährte Praktiken und erfolgreiche Strategien diskutieren, die die Rolle von Frauen und ihre Einflussnahme im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung stärken. Der Workshop wird von der Huairou Commission organisiert, dem führenden Netzwerk für geschlechtergerechte lokale Regierungsführung mit Vorsitz in der Women’s Partner Constituent Group.

     

    Durch Panel- und Gruppendiskussionen sollen Kernelemente inklusiver Planungs- und Steuerungsprozesse identifiziert werden, die das Fachwissen und die Bedürfnisse von Frauen nicht nur berücksichtigen, sondern auch ihre Beteiligung an ebenjenen Prozessen fördern.

     

    Eingeladene Expertinnen – Vorreiterinnen aus Graswurzelbewegungen und lokalen Gruppen – werden berichten, wie dazu beigetragen werden kann, Städte sicherer für Frauen und Mädchen und widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu machen. Darüber hinaus werden sie dezentrale Entscheidungsprozesse vorstellen, die den Status und die Lebensqualität von Frauen und Mädchen verbessern. Im Anschluss können die Teilnehmer in verschiedenen Themengruppen aufgeworfene Ideen vertiefen und Empfehlungen formulieren, um sicherzustellen, dass die Stimmen von Frauen auch am zweiten Konferenztag gehört werden.

     

     

  • Workshop B1:

    Städte als akteure

    Ausrichter: Metropolis, United Cities and Local Governments (UCLG), Berliner Senat

    Städte werden aufgefordert, jetzt zu handeln. Vor dem Hintergrund einer sich rasch verändernden Welt haben die Vereinten Nationen ihre Ziele der nachhaltigen Entwicklung erstellt, und das Wohn- und Siedlungsprogramm UN-HABITAT hat Anfang Mai seine Neue Urbane Agenda bekanntgeben. Die vorgeschlagenen Ziele sind vielschichtig, und Städte sind mit schwierigen Handlungsoptionen konfrontiert. Wie gehen wir am besten mit diesen bevorstehenden Herausforderungen um?

     

    Dieser PrepCity-Workshop baut auf Ideen und Einsichten aus den früheren Foren in Buenos Aires im Jahr 2015 und Mexiko City und Berlin im Jahr 2016 auf und möchte Städte zusammenbringen, damit sie gemeinsam an der Umsetzung der Neuen Urbanen Agenda in die Praxis arbeiten können.

     

    Der Workshop ist eine METROPOLIS-Initiative, die gemeinsam von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin und der Global Taskforce von UCLG konzipiert wurde.

     

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  • Workshop B3:

    Integrierte

    Stadtentwicklung

    Ausrichter: GIZ Sektorvorhaben Nachhaltige Entwicklung in Metropolregionen und Connective Cities, World Business Council for Sustainable Development

    Integrierte Stadtentwicklung ist für die Transformation von Städten zu nachhaltigen und lebenswerten Räumen essentiell. Dieser Workshop diskutiert die drei Dimensionen integrierter Stadtentwicklung mit Praktikern und Wissenschaftlern anhand konkreter Konzepte und Erfahrungen: 1) Multi-Akteurs- und Multi-Ebenen-Ansatz: die Rolle des Privatsektors und interkommunaler Zusammenarbeit; 2) Integration unterschiedlicher Sektoren: die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen und der verbesserte Zugang zu Ressourcen durch die Anwendung des Urban Nexus Ansatzes; 3) Integrierte Territorialplanung: nachhaltiges Flächenmanagement und Wohnungsbau.

     

    Der Workshop orientiert sich an den Fragen, welche Lösungen und Anreizmechanismen erfolgsversprechend sind, um integrierte Stadtentwicklung zu realisieren, und welche politischen Empfehlungen die New Urban Agenda benötigt, um die Transformation zu befördern.

     

     

  • Workshop B2:

    Lebenswerte Städte

    für Menschen

    Ausrichter: Deutscher Städtetag, International Association of Public Transport

    Die zunehmenden sozialen und räumlichen Ungleichheiten, Arbeitslosigkeit, demographischen und sozialen Wandels sowie der Klimawandel stellen große Herausforderungen für eine lebenswerte Stadt dar.Dieser Workshop blickt auf Faktoren, die die Identität einer Stadt prägen und zur Lebensqualität beitragen. Der Bürgermeister von Bonn, Herr Ashok Alexander Sridharan und

    ein/e Bürgermeister/in aus dem globalen Süden werden dazu ihr Stadtmodell präsentieren.

     

    Im Anschluss an die Präsentationen findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der vier Teilnehmer verschiedene städtische Themen, beispielsweise Mobilität, öffentliche Räume und Sicherheit, Energie und Umwelt, Bauleitplanung, soziale Vielfalt und die Querschnittsthemen diskutieren. In dieser Gesprächsrunde wird das Publikum mit eingeladen, Faktoren einer lebenswerten Stadt zu diskutieren und zu priorisieren, um schließlich eine engere Auswahl an Schlüsselfaktoren und Empfehlungen zu formulieren.

     

     

     

     

  • Workshop B4:

    Sonderthema:

    Klimawandel und

    Stadtentwicklung

    Ausrichter: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

    Bei der Pariser Klimakonferenz COP21 wurde die Bedeutung des Engagements aller Regierungsebenen zur Eindämmung des Klimawandels und seiner Folgen erstmals in der Geschichte der Klimaverhandlungen formal anerkannt. Ohne die Aktivitäten von Städten wir es nicht möglich sein, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Der Workshop dient der Diskussion der Rolle von Städten bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie der Folgen des Pariser Klimaabkommens für Städte und Stadtplanung. Die Rolle der Nationalregierungen zur Förderung lokaler Klimaaktivitäten und die Identifizierung entsprechender Politiken und Instrumente werden ebenfalls Gegenstand der Diskussion sein. Des Weiteren soll diskutiert werden, inwieweit der Habitat III-Prozess das Thema Klimawandel aufgreift und wie durch ihn die Umsetzung der Paris Ergebnisse unterstützt werden kann.